Über uns

Wir sind Monika und Harald Winzen und leben mit unseren Kindern auf einem alten Bauernhof in der Nähe von Mönchengladbach. Wir haben zwei Ponys, Hühner und die zwei „besten“ Hovis der Welt, Higgs und Yuma. 
Unser Weg zum Hovawart war nicht ganz einfach:
Nachdem ich (Monika) mit Bernhardinern und Bernersennenhund aufgewachsen war, stand für mich schon immer fest, meine Familie wird nur mit Hund komplett sein. Kurz nachdem Harald und ich uns kennenlernten, musste ich meine erste eigene Hündin Frieda (Bernersennenhund) aufgrund von Knochenkrebs schon mit 7 Jahren gehen lassen. Ich trauerte sehr, konnte aber irgendwie nicht ohne Hund. Also machten Harald und ich uns auf die Suche nach dem idealen Hund für unsere noch kleine Familie. Relativ schnell wurde uns klar, ein Hovawart sollte es werden: ein familienfreundlicher, sportlicher, wachsamer, robuster, intelligenter Hund. Und dazu noch wunderschön, wie wir fanden. Wir machten uns auf die Suche nach Züchtern. Doch leider wurden wir schnell enttäuscht. Sobald wir erzählten, dass wir zwei Kinder haben, wollte man uns keinen Hovawartwelpen mehr geben. Wir bekamen stattdessen immer wieder zu hören „… 2 kleine Kinder… oh, dass werden Sie nicht schaffen. Wir können Ihnen keinen Hund geben.“ Wir waren sehr traurig und verstanden die Welt nicht. Der Hovawart – ein Familienhund, aber eine Familie ist ein Hindernis? Wie passte das zusammen?... So landeten wir,irgendwie auch„gezwungenermaßen“, bei einer Züchterin aus dem Münsterland. Sie züchtete nicht im VDH und wir waren glücklich, dass wir bei ihr endlich einen Welpen bekamen. Doch es stellte sich sehr schnell heraus, dass dies ein großer Fehler war. Sie war keine seriöse Züchterin. Mit nur 6 Monaten mussten wir unseren kleinen Welpen erlösen. Laut Tierarzt war er ein „Krüppel“. Die Hüftpfanne war quasi nicht vorhanden. 
Nach dieser schrecklichen Erfahrung versuchten wir es dann erneut im VDH und landeten schließlich in der HZD. Dieses Mal hatten wir Glück in Dortmund beim Hovawartzwinger von der Dünnebecke. Christiane und Stefan Noack luden uns zum Kennenlernen zu sich ein. Sie erwarteten ihren A-Wurf mit Mara vom Wittlerdamm. Mara, die Zuchthündin, war zu dem Zeitpunkt noch trächtig und wir lernten uns gegenseitig kennen. Es war ein langer und schöner Nachmittag. Unsere Tochter Romy war damals erst ein paar Monate alt. Mara war sehr neugierig auf dieses Menschenkind, schnupperte und schleckte es immer wieder ab. Heute sage ich, dass Romy an diesem Nachmittag damals durch Mara mit dem Hovi-Virus infiziert wurde. Wir freuten uns, dass uns endlich mal jemand vertraute, und konnten Ende 2004 unseren Jamo (Akinos von der Dünnebecke) zu uns holen. Wir bekamen noch drei weitere Kinder und Jamo war über 14 Jahre lang unsere treue Seele. Für jeden Einzelnen hätte er sein Leben gegeben. 
Als Jamo ca. 10 Jahre alt war, dachten wir zum ersten Mal darüber nach, einen zweiten Hovi zu uns zu holen. Es dauerte noch etwas und 2017 war es dann tatsächlich auch so weit: Im Januar bekamen wir Higgs. Wieder ein Hovi, wieder ein Schwarzmarkener und wieder ein Dünnebecke. Dieses Mal aus dem H-Wurf, nämlich Hawkie von der Dünnebecke. Nachdem Jamo im Februar 2019 verstarb, war Higgs erstmal alleine. Aber wir wünschten uns wieder einen zweiten Hovi. Also sollte der dritte Dünnebecke bei uns einziehen. Dieses Mal sollte es ein blonder Rüde werden. Doch das Schicksal spielte nicht mit. Als der J-Wurf geboren war, gab es genau einen blonden Rüden und dieser war bereits versprochen. Wir waren sehr traurig, bekamen aber dann den Tipp, dass in Süddeutschland noch ein blonder Rüde zu vergeben sei. Die Interessenten hatten zurückgezogen. Erst waren wir skeptisch (nach unserer früheren Erfahrung mit anderen Züchtern), aber wagten schließlich doch den Anruf. Wir hatten ein tolles Telefonat mit Helga Müller. Sie war die Züchterin vomZwinger von Kocher und Lein. Helga war unglaublich herzlich und liebevoll am Telefon, sodass wir uns am nächsten Morgen direkt auf den Weg machten, sechs Stunden in Richtung Süden. Wir wollten den kleinen Blondie unbedingt kennenlernen. Und es blieb dann auch nicht nur bei dem einen Besuch. Wir waren buchstäblich hin und weg von dieser herzlichen und natürlichen Art, die Helga und ihr Mann Wilfried, beide schon über 80 Jahre alt, hatten. Die fünf Welpen genossen wirklich die beste Kinderstube, die man sich nur wünschen konnte. Im Juli 2021 holten wir dann unseren kleinen blonden Racker „Yuma“ (Bacchus von Kocher und Lein) zu uns nach Hause. Es begann eine neue aufregende Zeit. Romy, die damals in Dortmund anscheinend tatsächlich mit dem Hovi-Virus infiziert wurde, nahm Yuma unter ihre Fittiche und wollte mehr. Sie begann mit der Welpenschule, dann Junghundeschule und machte schließlich die Begleithundeprüfung. Sie ging mit ihm zur Verhaltensprüfung, zur Körung und besucht jetzt immer mal wieder Ausstellungen. Nebenbei machen die beiden seit etwas über einem Jahr THS.